Rundgang durch Pränatale Diagnostik Starnberg Dr. Med. Regina Drexler

ERSTTRIMESTER-SCREENING

Was versteht man unter Nackentransparenz?

Damit kann man schließlich mit einer hohen Erkennungsrate von 90% eine Wahrscheinlichkeit für eine Trisomie 21 (Down-Syndrom), sowie eine Trisomie13/18 (Pätau-/Edwardssyndrom) ganz individuell für Ihr ungeborenes Kind berechnen. Aus dem adjustiertem Risiko, eben dieser Wahrscheinlichkeit, kann meinerseits lediglich eine Empfehlung für das weitere Vorgehen ausgesprochen werden. Selbstverständlich entscheiden Sie nach ihrem persönlcihen Sicherheitsbedürfnis und ihren Überzeugungen, ob und welche weiteren Untersuchungen für Sie in Frage kommen. Gerne unterstütze ich Sie bei der Entscheidungsfindung beratend.

Nackentransparenzmessung Dr. Drexler Starnberg

Bereits schon früh in der Schwangerschaft (11+0 bis 13+6 SSW/ Schwangerschaftswoche) kann man durch das sogenannte Ersttrimester-Screening individuell herausfinden, wie wahrscheinlich der Fet einen Chromosomenfehler bzw. bestimmte Syndrome haben könnte. Ebenso lassen sich jetzt schon eventuelle Hinweise zum Beispiel für einen Herzfehler oder eine andere Fehlbildung beim ungeborenen Kind finden. Zunächst wird im ausführlichen Beratungsgespräch erörtert, welche Untersuchung für Sie individuell sinnvoll ist. Bei der Ultraschalluntersuchung wird die Breite der Nackentransparenz (Nackenfalte) gemessen. Darüberhinaus wird der Fet – auch hinsichtlich nicht mit einem Downsyndrom zusammenhängender Fehlbildungen – schon einmal gründlich betrachtet. Es werden auch noch zusätzliche Kriterien mit besonderer Ultraschalltechnik beim Feten für die Risikoanalyse geprüft. Die Mehrzahl der Schwangeren lässt zusätzlich eine Blutuntersuchung bei sich selber (quantitative Bestimmung zweier Hormone, die mit der Schwangerschaft in Beziehung stehen: freies ß-HCG und PAPP-A) durchführen.